CosaBroma

Cosa-Broma


Kaum noch erkennbar sind die Spuren der Vergangenheit. Die Putzritzungen an der kulturhistorisch wertvollen Brohmer Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert sind fast völlig verschwunden. Das germanische Gräberfeld und die Turmhügel in den Gutsparks hat sich die Natur mit Recht zurückgeholt. Alte frühgeschichtiche Siedlungen sind überpflügt und überbaut worden. Wertvolles historisches Quellenmaterial ging durch den Dreißigjährigen Krieg verloren. Die letzten Landarbeiter sind verstorben oder schon zu alt, um noch berichten zu können. Allmählich verlieren die Dörfer ihre Identität und ihre traditionell gewachsenen „Gesichter“. Der Kultur- und Heimatverein Brohm e.V. versucht auf vielfältige Weise, ein Bewusst werden des kulturellen Erbes anzuregen.
So z.B. aufmerksam zu machen auf diese seit 3000 Jahren von Menschen geprägte Kulturlandschaft - nicht nur auf die bronzezeitliche, germanische und slawische Besiedlungen, sondern auch auf gutsherrschaftliche Zeiten, auf die Nachkriegszeit mit den Schicksalen von Vertrieben und auf die Schwierigkeiten des Neuanfangs nach dem 2. Weltkrieg.
Wesentliches der Dorfgeschichte wird dabei immer in historischen Zusammen- hängen des Landes Stargard und Mecklenburgs gesehen
 

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