Mal was anderes

Mal was anderes


Die Arbeit fasst Ergebnisse und Untersuchungen einer Pilotstudie mit Studierenden zusammen, die in den Jahren 1995 bis 2000 im Bereich Kunstpädagogik / Fachdidaktik am Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald stattfand. Als Projektstudium in chirurgischen Kliniken und der Kinderkrebsstation der Universität, einer Behindertenwerkstatt, des Berufsbil-dungswerkes, eines Seniorenheimes und in psychiatrischen Kliniken bzw. in Theorie-Praxis-Seminaren mussten die Studenten neben der Pädagogik, der Medizin, der Psychologie, der Rehabilitation, der Prävention, der Sozialpädagogik unterschiedliche Wissenschafts- und Arbeitsfeldbezüge zu Kunst und Fachwissenschaft selbständig herstellen.
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nähe zu therapeutischen Prozessen nicht von Anfang an beabsichtigt war. Das ergab sich durch den Charakter und die Struktur der verschiedenen Praktikumseinrichtungen bzw. die damit verbundenen Aufgaben.
Empirische Untersuchungsergebnisse liegen in Form von Belegarbeiten, Prakti-kumsberichten, Magisterarbeiten und als Originale, die z.T. schon in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert wurden, vor.
Zentrale Fragestellungen der Untersuchungen und dieses Lehr- und Studienmaterials sind:
- Besonderheiten der kunstpädagogischen Prozesse, relevanter Konzepte und Arbeitsweisen  mit verschiedenen Zielgruppen
- gestalterischer Ausdruck im Vergleich zwischen Normalität und Sonderentwicklung
- Grundlagenwissen zur Spezifik der verschiedenen Zielgruppen und  diesbezüglich weiterführende / vertiefende Literatur
- ausgewählte Fallstudien und entsprechende, die Sachverhalte erhellende Abbil-  dungen.
Als Lehr- und Studienmaterial gedacht, das in dieser geplanten Form noch nicht existiert, wird es vor allem der fachwissenschaftlichen Ausbildung, dem Selbst-studium, bzw. der Praktikumsvorbereitung der Magisterstudenten Kunstpädagogik dienen.

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